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Hans-Georg Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Hans-Georg Huber am 15. Mai 2013

Soeben ist im Coaching-Magazin ein Portrait über mich und meine Arbeit als Coach, Prozessbegleiter und Coaching-Ausbilder erschienen. Es ist die Zusammenfassung eines zweistündigen Interviews und trifft sehr gut, was das Wesen meiner Arbeit ausmacht. Das Portrait finden Sie hier.

Das Gespräch fand in einem Mannheimer Hotel statt und wurde auf Band aufgezeichnet. Mittlerweile habe ich insgesamt bestimmt Hundert Interviews gegeben, dennoch fällt mir direkt im Anschluss immer siedend heiß ein, welche wichtigen Punkte ich vergessen habe. Und wenn ich dann das Manuskript zur Korrektur bekomme, oder, falls es nicht live gesendet wurde,  Ausschnitte im Radio höre, merke ich häufig, dass den Journalisten zum Teil andere Punkte aus dem Interview wichtiger sind, als mir. Ein bisschen Schwund gibt es also immer.

Dennoch sind Interviews für mich eine tolle Gelegenheit, zu Themen, die mir am Herzen liegen, Stellung zu beziehen. Und oft entstehen daraus auch Impulse, Gedanken weiter zu führen oder neu zu ordnen. Und manchmal helfen Sie auch dabei, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Insofern ist jedes Interview immer auch ein Gewinn für mich und für meine Arbeit. Deshalb freue ich mich über jede Interview-Anfrage.

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Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 11. Mai 2012

Schon im Titel verraten die Autorinnen, worum es Ihnen in diesem Buch geht: ausgebrannt sein hat seine Ursache im Vitalstoffmangel, oder anders ausgedrückt: der Tank ist leer. Wir verlangen von unserem Körper eine tägliche Höchstleistung mit einer Selbstverständlichkeit, die uns erst bewusst wird, wenn wir im wahrsten Sinne des Wortes, wie ein Auto ohne Benzin, am Straßenrand liegen bleiben.

Die Fähigkeit zur Konzentration, zur Aufmerksamkeit, zu denken und sich zu erinnern, all diese Fähigkeiten finden, vermittelt über unser Nervensystem, statt. Wenn die einzelnen Zellen unserer Nerven nicht hinreichend ernährt werden, stellt sich ein Burnout ein. Wenn Sie erfahren möchten, was sich hinter dem Begriff Burnout in einem Körper wirklich abspielt, welche physiologischen Reaktionen, welche Mangelzustände im Körper herrschen – in diesem Buch bekommen sie es detailliert und spannend erklärt.

Beide Autorinnen sind als Heilpraktikerinnen tätig. Da sie jedoch vor dieser Ausbildung Wirtschaftswissenschaften studierten und in diesen Berufen auch tätig waren, kennen sie die Welt des Erfolges ebenso, wie die immanenten Zwänge zur Überforderung, aus der Innenansicht. Dieses Wissen zeigt sich in diesem überaus anschaulich geschriebenen Buch auf vielfältige Weise. Mit hoher fachlicher Kompetenz und zugleich wunderbar bebildert, informativ ohne belehrend zu sein, führen sie uns in die Welt unserer Energiekraftwerke, die Welt unserer Zellen ein. Denn die Energie, die wir zum täglichen aktiv sein benötigen, wird nicht einfach nur durch „Luft und Liebe“ gewonnen, sondern sie wird vermittelt durch unsere Nahrung, die wir zu uns nehmen, unablässig in unseren Zellen hergestellt.

Auf diesem Hintergrund sehen die Autorinnen das Thema Burnout nicht nur als ein psychologisches Phänomen, sondern sehr wohl als eines, das sich mit dem Satz: „ Du bist, was du isst“ umschreiben lässt. Wir erfahren: Gute Laune kann man essen und die Kehrseite davon ist, dass Stress unseren Körper im wahrsten Sinne des Wortes auffrisst.

Bevor das Buch ein Fülle von sehr guten, einfach umzusetzenden praktischen Ernährungs-Tipps und Handlungsanweisungen zur Verfügung stellt, gelingt es den Autorinnen, das komplexe Wissen über die eigenen physiologischen Prozesse so spannend zu schildern, dass es sich wie ein Krimi liest. Man will mehr dazu erfahren und genau wissen, wie es denn nun die einzelne Zelle schafft, immer wieder diese Höchstleistungen zu bringen und wie die vielen Millionen Zellen in unserem Körper dabei kooperieren.

Insofern ist das Buch eines über Selbstmanagement, weil es sehr genaues Wissen vermittelt, wie jede einzelne Person dazu beitragen kann, gut für sich zu sorgen, um damit auf sehr gesunde Weise leistungsfähig zu bleiben. Die Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit ist heute ein Erfolgsfaktor geworden, um mit Resilienz sowohl den vielen Herausforderungen der Umweltbelastung, als auch den selbst gesuchten Belastungen begegnen zu können.

Das Buch untermauert durch physiologisches Wissen, was ich aus psychologischer Sicht als Flow kenne. Flow ist die Fähigkeit in einem sehr energievollen Zustand, der eine große Herausforderung und doch zugleich keine Überforderung darstellt, aktiv zu sein. Das Gefühl des Flows ist, alles geht wie von selbst. Es bereitet Freude zu einer Höchstleistung zu kommen und sich produktiv zu erfahren. Wenn die Freude verloren geht, dann ist dies ein Zeichen, dass die Batterien im Körper leer werden. So schwer es fällt, es wäre sinnvoll diese Grenze achten zu lernen. Wenn wir bewusst sind, dass wir über die aktuellen Müdigkeitsgrenzen hinausgehen und in der Folge uns umso mehr regenerieren, dann sind diese Grenzen nur situative. Wenn wir uns jedoch gar nicht mehr erlauben die eigenen Körpergrenzen wahrzunehmen, zehren wir die eigenen Ressourcen immer mehr aus und die Fähigkeit des Körpers zur Regeneration wird immer geringer. Denn wenn wir ihm nicht die nötige Ruhe und die Mittel in Form von adäquater Nahrung zur Verfügung stellen, ist irgendwann die Folge: ausgebrannt!

Es handelt sich um ein sehr gelungenes Buch, das der Komplexität der psycho-physiologischen Prozesse sehr gerecht wird. In leicht verständlicher Sprache werden sehr differenziert Zusammenhänge erklärt und in Interviews mit unterschiedlichen Experten zu den einzelnen Themenspektren, wie Ernährung, Umgang mit den Bedürfnissen des Darmes, dem Bedürfnis nach Licht, der Notwendigkeit gesunder Bewegung und vieles mehr vertieft.

Übrigens, wenn Ihre Zellen über alle Vitalstoffe verfügen die Sie brauchen, dann zeigt sich das nicht nur in Vitalität, sondern auch in einem strahlenden Aussehen. Dafür könnte sich die Lektüre doch lohnen. Viel Spaß beim Lesen!

Verlag Systemed, Lünen 2012
ISBN:978-3-942772- 06-8

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Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 24. Mai 2010

Miriam Meckel ist erfolgreich. Sie ist Professorin für Kommunikationswissenschaften, eine Karrierefrau, eine öffentliche Person. Als sie das Buch schreibt ist, sie 42 Jahre alt. Sie schreibt es in einer Klinik, in der sie von einem Burnout gesundet.

Wäre sie nicht so bekannt, das Buch hätte wohl nicht diese Resonanz gefunden. Denn das Thema selbst ist noch immer unter Erfolgreichen etwas, das eher verheimlicht wird. Allein schon deswegen sei ihr für den Mut gedankt, ihre persönlichen Erfahrungen mit uns Leserinnen zu teilen. Sie gibt Einblicke, wie sie in den völligen Erschöpfungszustand hineingekommen ist und zeigt einen Teil des Weges, den sie zurück zu sich selbst begeht.

Völlige körperliche und psychische Erschöpfung, ausgebrannt sein, das umschreibt einen Erlebenszustand, in dem kein Funktionieren mehr möglich ist. Es ist der energetische Bankrott. Der Körper und die Seele können nicht mehr. Sie selbst hatte das als Versagen erlebt. Ein erster Schritt zu Heilung ist daher der, so schmerzlich und schwer es für sie ist, zu erkennen: auch sie hat Grenzen. Gerade weil ihr all das Viele, was sie beruflich und privat erleben wollte so viel Freude bereitete, war es ihr so schwer, ihre eigenen Grenzen zu achten. Sie hat sie gemerkt, aber immer wieder mit viel Willenskraft weiter gemacht. Burnout hat man sich immer hart erarbeitet! Selbstdisziplin und die Freude am Erfolg sind zentrale Zutaten; und nicht zuletzt die gesellschaftliche Anerkennung genau dieser Art und Weise mit sich umzugehen „Geht nicht, gibst´s nicht!“

Frau Meckel kann sehr schön schreiben, anregend, anschaulich, wissenschaftlich unterfüttert, in einigen Passagen literarisch. Es ist kein unreflektierter Selbsterfahrungsbericht, sondern eine tiefgründige Auseinandersetzung mit sich selbst, exemplarisch, die zu lesen lohnend ist.

Sie setzt sich mit Themen auseinander, die sie an sich schätzte und die zur Gefahr geworden waren: Multitasking – Mehreres schnell gleichzeitig machen und denken, viel Verschiedenes in verdichteter Zeit umsetzten. Sich ständig bewegen, geistig und körperlich (reisen). Sie wusste, dass das Gehirn nicht alles gleichzeitig kann, aber welche Folgen der immer schnellere Wechsel hatte, wie sich mentale Erschöpfung auswirkt, das zu erfahren, war bitter.

Frau Meckel hat eine steile Karriere hingelegt, die jüngste Professorin, sehr sichtbar, vorbildlich. Sie reflektiert das in dem Kapitel „Pflegeleicht“. Sie hat ihren eigenen Erwartungen entsprochen und ihre Ziele hat sie sich hoch gesetzt. Sie hat es aber auch anderen immer wieder leicht gemacht mit ihr umzugehen. Den Preis reflektierte sie zu spät.

Die Zeit für sich selbst ist dabei zu kurz gekommen. Für die Seiten, die nicht mit Arbeit und Öffentlichkeit zu tun hatten. Die Seiten, die mit Gefühlen und mit Bindung umschrieben sind. Gefühle und Bindung zu anderen und zu sich selbst. Sie nimmt sich Zeit, die Trauer um den Verlust geliebter Menschen nochmal für sich in der Zeit zu durchleben, die sie dafür braucht und auch diesen geschützten Raum, fernab von den Anforderungen der Welt an sie und ihr gerne-in-der-Welt agieren, um sich den inneren Anteilen stellen.

Besonders berührt hat mich, wie sie eine Übung schildert, während der sie die Beziehung zu sich neu sucht und findet. In der ständigen Außenorientierung und der realen Schnelligkeit ihres Lebens, und schließlich noch verstärkt durch den Erschöpfungszustand, hatte sie ihren inneren Halt verloren. Die Bindung zu sich und die zu nahen, persönlichen Menschen entdeckte sie in einer gefühlten Weise. „Ich brauche Wurzeln (74)“.

Es ist ein sehr persönlicher Ordnungs- und Verarbeitnsprozeß an dem Frau Meckel die Leser teilhaben lässt und doch enthält er nichts, was zu intim wäre. Nichts, was das Empfinden hinterlässt, das in anderen Berichten über das Buch durchschimmerte: sie macht auch daraus noch ein Projekt. Es ist ein sehr konstruktives Buch. Es lässt am Lösungsweg teilhaben.

Ich haben das Buch als ein Geschenk an ihre Generation gelesen: nimm Dich selbst früher wichtig!

Sollten Sie mehr zur Entstehung von Burnout erfahren wollen, so empfehle ich Ihnen zur Ergänzung noch das Buch von dem „Entdecker“ des Burnouts dem Arzt und Psychologen Herbert Freudenberger: Burn-out bei Frauen: Über das Gefühl des Ausgebranntseins.

Rowohlt Hardcover
ISBN 978-3-498-04516-6

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Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 9. Mai 2010

Belastbar zu sein und Zugang zu den eigenen inneren Stärken zu haben, sowie über diese situationsadäquat zu verfügen, ist heute für beruflichen und persönlichen Erfolg entscheidend. Die Fähigkeit wird in der Psychologie als Resilienz beschrieben. Das innere Gleichgewicht zu finden und immer wieder zu halten, ist gezielte Burnout-Prävention. Das Anliegen der Autorin ist es, Ihnen zehn Schritte zur persönlichen Resilienz zu vermitteln. Sie beschreibt aus dem Blickwinkel einer Psychologin verschiedene mentale, emotionale und verhaltensorientierte Werkzeuge, um zu einem inneren Gleichgewicht zu gelangen.

Ein erster zentraler Schritt ist es, inne zu halten und sich der eigenen Befindlichkeit und Bedürfnisse bewusst zu werden. Ein weiterer ist es, sich sozial verorten zu können, zu wissen wo Sie stehen und von da aus zu wissen, wo Sie hin wollen, welche Ziele Sie verfolgen. Als dritten Schritt beschreibt die Autorin die Aufgabe, Freundschaft zum eigenen Körper zu entwickeln. Hier kann das Buch „Der Burnout Irrtum“ (siehe eigenen Blogbeitrag), eine weitere Vertiefung bilden.

Weitere Kapitel beinhalten die Entlastungen von vergangenen und überlebten Dingen und Einstellungen. Sehr anschaulich beschrieben ist, wie Sie den inneren Antreiber ausbalancieren können und wie Sie lernen ihre Grenzen zu erkennen, zu setzen, zu wahren, und zugleich offen zu bleiben für die unbekannten Überraschungen des Lebens. Konfliktkompetenz und die Ausrichtung auf die konsequente Nutzung von Handlungsspielräumen wird ebenso beschrieben, wie Halt in Beziehungen, Netzwerken und nicht zuletzt, wie Sie Halt in sich selbst zu finden.

Das Buch umkreist die komplexen Themen des Selbstmanagements auf anschauliche und vor allem anwendungsorientierte Weise. Übungen, Tipps und Tricks werden praxisnah und gut verständlich geschildert. Das Buch ist theoretisch sehr fundiert und liest sich zugleich leicht. Die Trainerin und Psychologin lässt Sie an ihren vielfältigen Erfahrungen, durch Praxisbeispiele teilnehmen.

Verlag Belz, Weinheim und Basel 2012
ISBN:978-3-407-36511-8

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Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 6. April 2010

Die Erste Rezension auf diesem Blog beginnt mit einem männlichen Autor. Frauen und Männern wünsche ich viel Freude und Gewinn beim Lesen!

Im Wissen, dass Frauen insgesamt mehr Lesen und, das auch auf der Suche den Mann zu verstehen, sie sich für dieses Buch interessieren könnten, widmet der Autor den Frauen ein eigenes Kapitel mit der Bitte, das Buch auch Männern zugänglich zu machen. Was er nicht explizit schreibt und doch als Hoffnung durchschimmert: es ist kein Ratgeber für Frauen: wie erziehe ich meinen Mann, Kollegen oder Chef.

Wieso ist es mir dennoch Wert, dass Sie das Buch auf einer Seite zu Frauen und Karriere finden?

Es enthält interessante Informationen für Frauen über sich selbst und es enthält Informationen über Männer, die für Frauen zu Kennen sowohl beruflich, als auch privat ihren eigenen Handlungsraum erweitern können.

Zum Autor: Professor Hüther ist Neurobiologe und ein erfahrener und engagierter Forscher. Dieses Buch bündelt sein Wissen und zielt darauf, Männer zu motivieren ihr Potential für sich selbst zu entwickeln. Er macht das auf leicht geschriebene und allgemeinverständliche Weise. Dennoch schwingt für Kenner seiner bisherigen Bücher die ganze wissenschaftlich unterlegte Argumentation mit; es ist dicht und kompetent.

Eine Kernaussage: Die Biologie hat das weibliche und männliche und Frauen und Männer erfunden, weil sich Spezialisierung bewährt hat. Die Spezialisierung beruht darauf, dass ein Geschlechterpol für die Wahrung und Pflege der „bereits gefundenen und bewährten Überlebensstrategien“ spezialisiert ist. Der andere Pol „die Männchen dafür optimiert werden, besonders intensiv nach neuen Wegen und Strategien zu suchen, die eine Weiterentwicklung des Bestehenden, die Entwicklungfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Nachkommen an sich ändernde Lebensbedingungen ermöglichen. (s.47)“

Daraus ergibt sich eine unterschiedliche Begabungsbasis, die über die Geschlechtshormone gesteuert wird. Im konkreten Menschen zeigt sich das als „Interesse an…“ Das wiederum steuert die eigene Motivation zu Lernen.

Damit ist nicht gemeint, dass sämtliche Diskurse zu Gender hinfällig sind – im Gegenteil. Für die Einzelne Frau und den einzelnen Mann heute ist es ja gerade die Aufgabe mit der eigenen biologischen Basis, dem Körper und den sozialen Anforderungen und Möglichkeiten, die unsere offenen Gesellschaft biete, das Optimale zu entwickeln und zu realisieren, und das ist immer individuell. Hormonell gibt es unterschiedliche „Angebote“ in den Interessen. Realisiert wird das Leben aber über die Auseinandersetzung mit der realen Umwelt, den sozialen Beziehungen und dem aktiven Nutzen der „Angebote“, dem Lernen und dem aktiven Verhalten.

Was Hüther deutlich aufzeigt, dass genau das für Jungen und Männer gar nicht so einfach ist, wie sich das aus der Perspektive der Frau oft darstellt. Um nun als Frau den Kompromissen, die Männer zu ihrem eigenen Schaden machen, nicht aufzusitzen und sie zu idealisieren, ist das Buch eine sinnvolle Informationsquelle.

Männer sind biologisch extremer als Frauen: schwächer und stärker zugleich. Die Aufgabe ist es diese Extreme auszubalancieren. Das braucht die Fähigkeit sich zu zentrieren. Diese Aufgabe haben Frauen ebenso, doch ihre Begabungen machen es ihren leichter, wenn sie sie entwickeln, die Polarität von Bindung und Individuation zu bewältigen.

Die Schwäche ist, dass Jungen auf der Körperebene, konstitutionell verletzlicher als Mädchen sind. Das macht sie störanfälliger und vor allem angewiesener auf soziale Bindungen, die Halt geben. Zugleich ist die eigene Bindungsfähigkeit schwer mit der Seite der Stärke in Verbindung zu bringen.

Die Stärke liegt in der vor allem durch das Testosteron Hormon gesteuerte Spezialisierung hin zu einem Wesen, das sich immer wieder auf die Suche nach neuen Lösungen macht. Das erlebt der einzelne Mann als Suche nach Freiheit, Neuem, Abenteuer, Langweile gegenüber bereits Bekanntem.

Aus beiden Polen ergibt sich ein Dilemma, ein ständiger Spannungsherd zwischen Halt gebender Beziehung und einem risikohaften Leben, sowohl was den eigenen Körper als auch Beziehungen angeht.

Gerald Hüther ist sehr engagiert, um die Stärken von Männern für sie selbst nutzbar zu machen, ohne dabei die destruktiven Konsequenzen ausprägen zu müssen. Darüber hinaus gibt die Lektüre Anregungen für Frauen; mein Resümee nach der Lektüre:

Es ist für Frauen sinnvoll ihre eigenen Begabungsreserven zu kennen und zu nutzen und für deren Wertschätzung aktiv zu sorgen. Die liegen im Interesse an Personen und an der Integration von Neuem in das Alte.

Sowohl Weitblick zu haben, als auch fokussiert sein zu können, ist für Frauen und für Männer eine aktive Lebensaufgabe, die mit viel Übung erarbeitet werden kann! In der automatisierten biologischen Grundeinstellung bietet das weibliche Geschlechtshormon Weitblick, d.h. Vorsicht, Bindungskonsequenzen sehen und Detailgenauigkeit, das männliche Geschlechtshormon: Risikofreude (ohne Angst), Fokus auf ein neues Ziel (und Zerstörung von Bewährtem), Durchsetzungsfähigkeit und Aggression (und Beziehungsabbruch).

Es ist sinnvoll bei der Suche nach Karrieremöglichkeiten die maskulinen Strategien zu erkennen. Vor allem, dass es sich um Verhaltensanpassungen handelt, die mit ständiger Suche nach Neuem, Erobern, sich Behaupten und Durchsetzten zu tun haben. Diese haben Grenzen, nämlich Risiko ohne Rückbindungen einzugehen, Neues zu probieren, obwohl das Bewährte dabei zerstört wird, weil es schwer ist, dieses gleichzeitig im Focus der Aufmerksamkeit zu halten. Vielleicht entmystifiziert es Männer, weil ihre Grenzen verstehbar werden, aber es schafft auch mehr Wertschätzung für sie und hoffentlich für sich selbst als Frau.

Hier sehe ich die Chance für Frauen gerade im Bereich der Karriere und Führung: die Verbindung von Bewährtem und Neuem, von Bindung und Ziel orientiertem Verhalten und vor allem die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung für sich und für das Unternehmen zu nutzten.

Vandenhoeck und Ruprecht, 2009
ISBN 978-3525404201

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 Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 17. Dezember 2009

Eine Übersetzungshilfe für Führungskräfte zu schreiben ist das Ziel der Autorin. Es ist ihr auf sehr anschauliche Weise gelungen. Ihre langjährigen Erfahrungen sowohl als firmeninterne als auch externe Beraterin fließen in diese Buch ein. Zugleich werden Informationen aus Studien und aktuellen Publikationen herangezogen, so dass die Analysen und die vielfältigen Tipps seriös und unterfüttert sind.

Es ist das Anliegen der Autorin auf verschiedenen Eben die Erlebenswelt der Mitarbeiter verständlich zu machen, ohne dabei stehen zu bleiben. Sie zeigt an konkreten Beispielen, daraus folgende Handlungsoptionen auf. Gerade die Vielfalt der Reaktionsmöglichkeiten weist über die platte Ebene von „so führen sie richtig“ hinaus.

Die Erkenntnisse aus den Feldern der Psychologie und der komplexen Interaktion von Beziehungen zwischen Menschen, die in jeder Organisation wirken, werde anschaulich geschildert. Ziel ist es durch deren Erkennen aus dem Freund–Feind-Schema als Führungskraft aussteigen zu können, auch wenn dieses Muster von der Mitarbeiterseite her angeboten werden sollte.

Die behandelten Themen sind angesichts der Krise sehr aktuell z.B. Wieso Menschen Jammern und wie sie damit konstruktiv umgehen können. Oder, wieso sich die meisten Menschen vor Veränderungen fürchten und wie Sie als Führungskraft Wandel erfolgreich managen können. Zehn Führungsfehler werden analysiert und sieben Erfolgsfaktoren für ein konstruktives miteinander herausgearbeitet.

Das Buch ist gut strukturiert, flüssig geschrieben und daher auch trotz der Komplexität der Themen leicht zu lesen. Durch die Beispiele ist es anwendungsnah und praxistauglich.

Natürlich birgt das Buch ebenso Informationen, wie die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz von der Mitarbeiterseite erweitert werden kann. Denn zum gelingen einer Beziehung gehören immer mindestens zwei erwachsene Menschen und soziale Kompetenz in Beziehungen ist immer für beide Seiten ein Gewinn. Je besser die Beziehungen am Arbeitsplatz sind, umso mehr Freude macht es sich ganz einzubringen und umso erfolgreicher ist das Ergebnis. In Performance der Mitarbeiter liegt wiederum der Schlüssel zum Erfolg jeder Führungskraft.

Campus Verlag 2009
ISBN 978-3593388397

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Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 5. Dezember 2009

Achtsamkeit für Anfänger ist ein Buch mit CD. Es eignet sich hervorragend, wenn Sie schon immer einmal hinein hören, hinein spüren, oder einfach genau wissen wollten, was sich nun hinter dem immer mehr zur Mode gewordenen Begriff „Achtsamkeit“ verbirgt.

Es ist ebenso ein wunderbarer Einstieg, wenn Sie für die Pflege ihres Gehirns eine Methode kennen lernen wollen, die effizient und erprobt ist. Denn wahrscheinlich verdienen Sie ihr Geld vor allem mit Denken und daher ist konzentriertes Arbeiten für Sie essentiell. Zugleich ist es je mehr wir denken schwer abzuschalten, wenn wir nicht wissen, wie das genau geht. Es bedarf Technik und Übung um die geistige Regeneration aktiv in Gang zu setzen, die wir für andauernde Konzentration und Effizienz brauchen.

Anschaulich gibt einer des bekanntesten Experten Auskunft. Jon Kabat-Zinn, ist Professor für Medizin. Er hat vor mehr als 25 Jahren Techniken der Meditation aus Indien in die USA gebracht und ihren unschätzbaren Wert für die Stressreduktion erkannt. Obwohl die Techniken der Meditation häufig mit spirituellen Übungen verbunden werden, liegt dem Autor daran, sie als Techniken der Selbstregulation und des Selbstmanagements und damit der Gesundheitspflege allen Interessierten zur Verfügung zu stellen.

Ein kompaktes Lernprogramm zur Stressreduktion Mindfullness Based Stress Reduction MBSR wurde von ihm entwickelt. Die auf der beiliegenden CD gesprochenen Übungen sind Teile dieses Programms. Sie können daher sofort ausprobieren, ob Sie das anspricht. In seiner Klinik wurde und wird MBSR wissenschaftlich untersucht und in ihren Anwendungsmöglichkeiten ständig weiterentwickelt.

Das Büchlein in CD Format ist ein ideales auch Geschenk, denn es ist sehr schön anzusehen und wer leidet denn heute nicht unter Stress und wünscht sie einen Zugang zu Selbstmanagement-Methoden?

Viel Freude beim lesen und beim ausprobieren!

Arbor Verlag 2009
ISBN 978-3936855616

Wenn Sie ausführliche Informationen zu den Wirkungsweise von Achtsamkeit für die Stressregulation des Gehirns erfahren wollen, vor allem über den Mechanismus des Grübelns, des nicht abschalten Könnens, (ein zentraler Grund für geistige und nervliche Erschöpfung, Stimmungseinbrüche und Depression), dann empfehle ich ihnen das ausführliche Buch mit 2 CDs zum üben. Dort sind die zentralen Übungen des MDSR Programms beschrieben und auf den CDs besprochen. Jon Kabat-Zinn, Mark Williams u.a., Der achtsame Weg durch die Depression.

Arbor Verlag ISBN 978-3-936855-80-7

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Hans-Georg Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Hans-Georg Huber am 14. November 2009

Eine 2-monatige Blog-Pause liegt hinter mir, meine Leser mögen mir verzeihen. Neben den Workshops und Führungsseminaren habe ich diese Zeit intensiv genutzt, um das Buch „Sinnvoll erfolgreich“ für die Neuauflage zu überarbeiten.

Es war ein seltsames Gefühl, dieses Buch zu überarbeiten und dabei festzustellen, dass es nichts von seiner Aktualität verloren hat. Im Gegenteil. Das Thema dieses Buches, die Kluft zwischen Sinn und Erfolg, zwischen Mensch und Unternehmen zu überwinden, ist ein zentrales und vor allem auch hoch brisantes Thema der heutigen Zeit geworden.

Das Buch zu überarbeiten, hatte aber auch einen großen Spassfaktor, immer wieder tappte ich in die gleiche Falle: Ich schrieb eine wichtige Ergänzung in den Text, um dann beim Umblättern festzustellen, dass diese dort bereits stand. Erkenntnis: Ich kenne das Buch noch nicht auswendig und sollte es öfter mal lesen 🙂

Summa summarum war es mehr Arbeit, als ich dachte. Nicht so sehr das Schreiben an sich, sondern das ganze drumherum: Cover gestalten, Korrektur lesen, viele Telefonate und Mails mit dem Verlag, Buchmesse, PR-Texte usw. Und alles unter großem Zeitdruck, neben meiner Coaching- und Seminartätigkeit.

Autor zu sein, ist in manchen Momenten eine sehr einsame Sache. Im eigenen Saft zu schmoren, die ein oder andere Schreibblockade überwinden zu müssen, die Unsicherheit, ob man wirklich den Kern getroffen hat. Sehr geholfen haben mir dabei die Feedbacks, Anregungen und Hilfen aus meinem persönlichen und professionellen Umfeld. Und natürlich auch die vielen positiven Rückmeldungen, die ich von Lesern des Buches in dieser Zeit bekommen habe und die mir Rückenwind verliehen haben. Euch allen ein ganz herzliches Danke!

„Sinnvoll erfolgreich“ ist für mich mehr, als nur ein Buch über meine professionelle Arbeit, es ist mir eine Herzensangelegenheit. «Wir wollen Zufriedenheit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft nicht länger nur von einem quantitativen «Immer Mehr» abhängig machen. Was in unserem Land wachsen muss, sind vor allem das Wissen und die Intelligenz, mit der wir unser Leben besser gestalten können.» sagte Bundespräsident Horst Köhler 2009 in seiner Berliner Rede. Mit unserem Buch möchten wir dazu einen Beitrag leisten.

Wir sind mit „Sinnvoll erfolgreich“ vom „großen“ Rowohlt Verlag zum „kleinen“ Prospero Verlag gewechselt. Das hat Vor- und Nachteile. Das Buch ist nun nicht mehr eines unter vielen im Verlagsprogramm, sondern hat einen besonderen Platz im Sachbuchprogramm von Prospero. Auf der anderen Seite hat ein kleiner Verlag nicht dieselben finanziellen und personellen Möglichkeiten, das Buch in der Öffentlichkeit und den Medien zu promoten.

Deswegen – und natürlich, weil es ein ganz besonderes Buch ist 🙂 – möchte ich Sie bitten, „Sinnvoll erfolgreich“ aktiv weiter zu empfehlen und uns dabei zu unterstützen, Bewußtsein für die Notwendigkeit von nachhaltige Entwicklung beim Einzelnen sowie in Führungs- und Unternehmenskultur zu wecken.

Ich wünsche Ihnen eine sinnvolle und erfolgreiche Zeit!

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Hans-Georg Huber schreibt im Coachingbüro-Blog von Hans-Georg Huber am 25. August 2009

Für einen Menschen, der um sein tägliches Überleben kämpft, ist die Sinnfrage in dem Moment geklärt, wenn er morgens aufwacht. Das trifft für viele Menschen in unserer Wohlstands-Gesellschaft nicht mehr zu. Kann man deswegen auf Sinn verzichten?

Sinn ist eine wesentliche Antriebsfeder des Menschen und gleichzeitig eine Imunisierung gegen die Widrigkeiten des Lebens. Ein Mensch, der hart arbeitet, um seinen Kindern einen guten Start in das Leben zu ermöglichen, gibt seinem Tun Sinn. Ob andere seine Tätigkeit für sinnvoll erachten, spielt dabei keine Rolle.

Sinn kommt nicht von Außen und kann man auch Niemandem einflößen. „Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben. Aber es hat nur genauso viel Sinn, wie wir ihm geben“ sagte schon Hermann Hesse.

Nichts desto trotz, regt sich natürlich Widerstand in uns, wenn wir Dinge tun müssen, die für uns „sinnlos“ sind. Aber das Leben besteht eben nicht nur aus Kürelementen. Mit Sinn verhält es sich wie mit dem Glück, es ist kein Dauerzustand, sondern es sind kostbare Momente, die uns immer wieder Sinn spüren lassen.

Wir verbringen einen großen Teil unserer Lebenszeit bei unserer beruflichen Tätigkeit. Ist diese völlig sinnentleert, dann arbeiten wir vor allem gegen Schmerzensgeld. Diesen Mangel an Sinn kann auch eine noch so sinnerfüllte Freizeitgestaltung in der Regel nicht kompensieren.

Es wird sicherlich eine zentrale Führungsaufgabe in der Zukunft sein, Mitarbeitern zu ermöglichen, in ausreichendem Maße Sinn in ihrem Beruf zu erfahren, denn dort liegt Herzblut und Motivation.

Wodurch bekommen Sie Sinn in Ihrem Job?

In diesem Sinne 🙂 wünsche ich Ihnen viel sinnvoll Erfolg!

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Hans-Georg Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Hans-Georg Huber am 29. Juli 2009

Ehrlich gesagt, so langsam bin ich echt genervt, wie das Thema Krise in Medien und Politik diskutiert wird. Die ewige Suche nach den Schuldigen auf der einen Seite und nach Regeln auf der anderen Seite mag ja die Gemüter erhitzen oder auch beruhigen, je nachdem, wen es berifft. Aber es ist wie mit strengen Dopingregeln, dann findet man halt andere Wege, die rechtlich legal und moralisch fragwürdig sind. Regeln bauen eine Drohkulisse auf, aber sie beschäftigen sich nicht mit den Ursachen.

Das Grundproblem liegt meiner Ansicht nach viel tiefer, es fehlt an Einsicht und Bewusstsein. Das ständige Hecheln nach immer größer, höher, weiter ist zu einem Fetisch in unserer westlichen Welt geworden. Was zählt ist der kurzfristige Erfolg, der natürlich immer höhere Dimensionen erreichen sollte.

„Ein Unternehmen braucht Gewinn wie ein Mensch Nahrung und Flüssigkeit. Aber beides ist die Grundlage, nicht der Daseinszweck,“ sagt der Dalai Lama.

Wenn wir Entwicklungsprozesse in Unternehmen begleiten, stellen wir häufig Fragen wie „wozu sind Sie eigentlich da?“oder „wozu braucht die Welt Ihr Unternehmen?“ Bei der Beantwortung dieser Frage kommen manche Unternehmenslenker schnell ins Grübeln. Fragt man sie nach ihren Visionen, erhält man häufig Antworten wie „Umsatz und Gewinn um x Prozent zu steigern“ oder „den Markanteil zu erhöhen.“ Das mögen quantitativ durchaus wichtige Ziele sein, über den eigenlichen Zweck des Unternehmens sagen sie nichts aus.

Hier ist etwas aus dem Ruder gelaufen und die Menschen spüren das und ziehen ihre Konsequenzen daraus. Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise ist längst eine Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise geworden.

Viele Mitarbeiter haben innerlich gekündigt oder machen Dienst nach Vorschrift. Das Vertrauen, dass Führungskräfte das Wohl des Unternehmens und damit auch der Mitarbeiter und der Kunden im Auge haben, ist massiv geschwunden. Den Politikern und Parteien laufen die Mitglieder, aber vorallem auch die Wähler weg. Es scheint, als wäre ihnen der Machterhalt wichtiger, als den Menschen und dem Land zu dienen.

Aber es sind nicht nur einige wenige Führungskräfte, die sich vergaloppiert haben. Jeder Mensch in unserer Gesellschaft muss sich auch selber an der eigenen Nase fassen. Wie sehr haben wir kontinuierliches Wachstum an Einkommen, Status, Macht zu einem wesentlichen Teil unseres Antriebs und damit auch zu unserem Sinn gemacht? Und wie soll das in einer globalisierten Welt eigentlich auf Dauer funktionieren?

„Der krasse Egoismus der letzten Jahre wird sozial geächtet sein. Menschen Sinn zu ermöglichen wird wichtiger“ sagt Malik. Das wird sicherlich eine zentrale Führungsaufgabe in der Zukunft sein. Aber das Thema Sinn kann man nicht an einige Wenige delegieren. Jeder Mensch ist dabei gefordert.

Wir brauchen in unserer Gesellschaft eine ehrliche Wertediskussion. Was ist uns wirklich wichtig? Und damit es kein Wunschzettel an den Weihnachtsman wird, was sind wir bereit dafür zu tun und welchen Preis sind wir auch bereit dafür zu zahlen?

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass Wertorientierung und Glaubwürdigkeit für Politiker und Unternehmen ein echter Wettbewerbsvorteil sein werden. Untersuchungen bestätigen, dass nachhaltig wirtschaftende und wertorientierte Unternehmen auf Dauer erfolgreicher sind.

Glaubwürdigkeit erwirbt man sich jedoch nicht durch Reden, Versprechungen und Hochglanzbroschüren. Alfred Herrhausen sagte: „In der Wirtschaft fehlen Menschen, die sagen, was sie denken, tun, was sie gesagt haben und sind, was sie tun.“ Dem schließe ich mich an.

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