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Tools im Coaching und in der Prozessbegleitung

Hans-Georg Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Hans-Georg Huber am 7. November 2013

Am Samstag bin ich eingeladen, an der Hochschule Rhein Main einen zweistündigen Vortrag zum Thema „Tools im Coaching und in der Prozessbegleitung – zwischen Fetisch und gezielter Wirksamkeit“ zu halten. Der zweite Referent des Tages wird Dr. Wolfgang Loos sein, der zum Thema  “Diagnosen im Coaching – Von hilfreichen Wegmarken und heroischen Vereinfachungen” spricht.

Eingeladen hat das ISAPP zu seiner jährlichen Netzwerktagung, die Zuhörer werden Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreis der Coaches und Coaching-Ausbilder sein. Das Auditorium und die durchaus kritischen Themen versprechen eine spannende Veranstaltung. Für mich eine gute Gelegenheit Themen anzusprechen und zu diskutieren, das mir sehr am Herzen liegen:

  • Das inflationäre Angebot an Coaching-Ausbildungen, die im wesentlichen nur Tools und Methoden vermitteln und die Illusion schaffen, als könne man damit als professioneller Coach tätig sein.
  • Abgesehen davon, dass das nicht funktioniert – wie sollte man auch einen neuen Beruf in 2-3 Wochen erlernen können – wird die Einstiegs-Schwelle für die Teilnehmer so niedrig angesetzt, dass viele diese Angebote annehmen.

Brauchbare Tools sind im Coaching und in der Prozessbegleitung unverzichtbar; sie geben dem Coach und Prozessbegleiter Halt und Handlungsoptionen in unsicheren Situationen. Damit sie im Coaching-Prozess auch für den Coachee Wirksamkeit erlangen, ist die Persönlichkeit und die Haltung des Trainers/Coaches von entscheidender Bedeutung. Ohne Stimmigkeit in der Person sind selbst die besten Werkzeuge nur stumpfe Instrumente.

Oder wie Emil Ösch es so treffend ausdrückte: „Ein entschlossener Mensch weiß mit einem Schraubenschlüssel mehr anzufangen, als ein unentschlossener mit einem ganzen Werkzeugkasten“. Insofern werde ich mich in diesem Vortrag vor allem damit beschäftigen, was im Coaching und der Prozessbegleitung wirklich wirkt.

Ich werde Ausschnitte aus dem Vortrag auf unseren Youtube-Kanal stellen, schauen Sie doch dort einfach in ein paar Wochen vorbei.

 

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