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Buchrezension: Rudolf Stroß, “Die Kunst der Selbstveränderung”

Die Selbstverantwortung für die eigene berufliche Positionierung benennt Rudolf Stroß zu Recht als Trend. Das schließt eine immer wieder neue Anpassung an die ständig sich verändernde berufliche Umwelt und deren Ansprüche an die Flexibilität der einzelnen Person ebenso ein, wie für die Regeneration und ein erfülltes privates Leben zu sorgen. Damit ist die Fähigkeit zur Selbstveränderung heute kein Luxus mehr sondern eine notwendige Selbstqualifizierung.

Wie geht es nun, sich selbst zu verändern, zu optimieren, das Beste aus sich zu machen? Wie, die Balance zwischen Effizienz und Regenerationsfähigkeit zu gestalten? Der Psychologe Rudolf Stroß beantwortet diese Frage, indem er eine große Werkzeugkiste öffnet und deren Handhabung erklärt. Er beschreibt anschaulich zwölf Methoden, die Sie sofort auf das eigene Leben anwenden können. Z.B. wie Sie das für Sie sinnvolle Ziel einer Selbstveränderung finden, oder wie Sie Probleme in eine lösungsorientierte Form bringen. Durch viele Beispiele aus der Praxis liest sich das Buch kurzweilig, kleine Übungen lockern es auf. Zugleich stellt der Autor hohes und aktuelles wissenschaftliches Niveau zum Thema Selbstmanagement zur Verfügung. Arbeitsblätter liegen zum Kopieren ebenso vor wie eine umfangreiche Literaturliste. Die Genauigkeit der Schilderung und anschauliche Beispiele machen das Buch zu einer gelungen Mischung aus Informationsquelle und Übungsbuch.

Rudolf Stroß verknüpft Tiefgang und Humor auf anschauliche Weise, so dass Sie nach der Lektüre ein Schmunzeln zurück behalten und einen kleinen Druck: “Beginne heute mit dem ersten Schritt“!

Vandenhoeck & Ruprecht 2008
ISBN 978-3525404102

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blog über das Buch „Die Kunst der Selbstveränderung“Barbara Hofmann-Huber, Diplom-Psychologin, begleitet als Trainerin und Coach Führungskräfte bei Entwicklungsprozessen

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