≡ Menu

Hans-Georg Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Hans-Georg Huber am 29. Juli 2009

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und die gesellschaftliche Aufregung um die private Nutzung ihres Dienstwagens im Urlaub ist ein anschauliches Beispiel dafür, welch große Wirkung vergleichsweise kleine Handlungen haben, wenn das gesellschaftliche Umfeld hoch sensibilisiert ist.

In einer Zeit, in der die Politik die Menschen zum Sparen aufruft, wird die großzügige Auslegung der Dienstwagenregelung zu einem Politikum. Dabei spielt es für die Bewertung durch die Öffentlichkeit dann keine große Rolle, ob die Entscheidung rechtlich einwandfrei ist, oder nicht. Denn geltendes Recht und das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen sind nicht immer deckungsgleich.

Ähnlich verhält es sich z.B. mit den hohen Boni oder Abfindungen für manche Topmanager, während gleichzeitig Mitarbeiter aus Kostengründen kurzarbeiten müssen, oder ihren Arbeitsplatz verlieren. Rechtlich ist dieser Vorgang einwandfrei, es existieren gültige Verträge auf deren Einhaltung man bestehen kann. Moralisch hingegen werden diese Regelungen häufig anders bewertet.

Politiker stehen ähnlich wie Führungskräfte immer auf der öffentlichen Bühne. Umso erstaunlicher ist, wie unsensibel sie gelegentlich damit umgehen.

Die Wirkung von Führungsverhalten und Unternehmensentscheidungen auf die Menschen wird oft unterschätzt, schließlich orientiert man sich dabei doch meist an einer klaren Faktenlage. Entscheidungen auf der Sachebene sind jedoch immer auch Botschaften auf der Beziehungsebene und damit auch in die Unternehmenskultur bzw. in die Gesellschaft.

Auf der reinen Sachebene sind dies angesichts der Gesamtdimensionen materiell oft nur Kleinigkeiten, aus der „Portokasse“ bezahlbar, aber die immaterielle Botschaft ist gewaltig. Man kann sich die Entscheidung vielleicht wirtschaftlich leisten, aber kann man sich auch die Botschaft leisten? Und welchen schleichenden, in diesem Moment noch unsichtbaren wirtschaflichen und sozialen Schaden zieht diese Botschaft nach sich?

Führungskräfte sind keine Heiligen und sollen dies auch gar nicht sein. Dennoch sind sie gut beraten, wenn sie bei ihren Entscheidungen achtsam dafür sind, welche Botschaften sie damit gleichzeitig kommunizieren. Und wenn sie doch einmal in ein Fettnäpfchen getreten sind, Verständnis für die Wirkung auf die Menschen zeigen und sich einfach dafür zu entschuldigen, statt ihre Entscheidung ausschließlich sachlich zu verteidigen.

Was meinen Sie dazu?

{ 0 comments }

Hans-Georg Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Hans-Georg Huber am 27. Juli 2009

Liebe Leserin, lieber Leser,

nun hat das Web 2.0 auch mich erreicht. Die Möglichkeit, mit interessierten Menschen zu Themen zu kommunizieren, die mir am Herzen liegen, hat etwas Faszinierendes:

  • gleichgesinnten Menschen zu begegnen,
  • Gedanken und Überzeugungen zu teilen, aber auch durchaus kontrovers zu diskutieren,
  • sich gegenseitig mit neuen Blickwinkeln zu bereichern
  • und vielleicht den ein oder anderen Mitstreiter zu gewinnen.

Ich wünsche mir natürlich, dass dies ein sehr lebendiger Blog wird, an dem sich viele Menschen aktiv und konstruktiv beteiligen. Voraussetzung dafür ist für mich die „Respektvolle Offenheit“ untereinander.

Ich freue mich darauf Ihnen hier zu begegnen!

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 14. April 2009

Die Selbstverantwortung für die eigene berufliche Positionierung benennt Rudolf Stroß zu recht als Trend. Das schließt eine immer wieder neue Anpassung an die ständig sich verändernde berufliche Umwelt und deren Ansprüche an die Flexibilität der einzelnen Person ebenso ein, wie für die Regeneration und ein erfülltes privates Leben zu sorgen. Damit ist die Fähigkeit zur Selbstveränderung heute kein Luxus mehr sondern eine notwendige Selbstqualifizierung. Wie geht es nun, sich selbst zu verändern, zu optimieren, das Beste aus sich zu machen? Wie, die Balance zwischen Effizienz und Regenerationsfähigkeit zu gestalten?

Der Psychologe beantwortet diese Frage, indem er eine große Werkzeugkiste öffnet und deren Handhabung erklärt. Er beschreibt anschaulich zwölf Methoden, die Sie sofort auf das eigene Leben anwenden können. Z.B. wie Sie das für Sie sinnvolle Ziel einer Selbstveränderung finden, oder wie Sie Probleme in eine lösungsorientierte Form bringen. Durch viele Beispiele aus der Praxis liest sich das Buch kurzweilig, kleine Übungen lockern es auf. Zugleich stellt der Autor hohes und aktuelles wissenschaftliches Niveau zum Thema Selbstmanagement zur Verfügung. Arbeitsblätter liegen zum Kopieren ebenso vor wie eine umfangreiche Literaturliste. Die Genauigkeit der Schilderung und anschauliche Beispiele machen das Buch zu einer gelungen Mischung aus Informationsquelle und Übungsbuch.

Rudolf Stroß verknüpft Tiefgang und Humor auf anschauliche Weise, so dass Sie nach der Lektüre ein Schmunzeln zurück behalten und einen kleinen Druck: “Beginne heute mit dem ersten Schritt“!

Vandenhoeck & Ruprecht 2008
ISBN 978-3525404102

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 10. März 2009

Wenn Sie sich für Erklärungen und theoretische Hintergründe interessieren, die das Phänomen Frau und Mann ausleuchten, dann werden Sie Freude an diesem Buch haben. Denn mit sehr viel Erfahrung und Tiefgang nähert sich die Psychologin Susan Pinker einem Thema, das im Business Bereich zu den Tabus gehört: der Unterschiedlichkeit zwischen Frauen und Männern. Um es gleich vorweg zu sagen: das schließt eine Gleichbehandlung bei der Bezahlung und den beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten in keiner Weise aus. Daher auch der Titel: das Geschlechterparadox. D.h. Frauen und Männern sind in sehr vielen Bereichen, die das Arbeitsleben angehen, gleich – und daher geht es auch um gleiche Wahrnehmung und Behandlung. Zugleich gibt es Verschiedenheit. Diese ist bei jeder Frau individuell unterschiedlich ausgeprägt.

Diese Verschiedenheit hat etwas mit der biologischen Differenz, mit Hormonen, mit der Funktionsweise des Gehirns und dem Nervensystem insgesamt. Die Autorin analysiert sehr differenziert, wie sich das in der Arbeitswelt auswirkt. Eine zentrale Erkenntnis ist die, dass Männer polarer in ihren Verteilungskurven sind, d.h. es gibt sehr viel mehr extrem leistungsschwache und leistungsstarke Männer, als welche im Mittelfeld. Frauen haben in den Fähigkeitsfeldern, die mit der Wahrnehmung von Menschen zu tun haben, unausgebildet eine stärkere und differenziertere Ausprägung ihrer Kompetenzen. D.h. nicht, dass ein Mann nicht einfühlsam sein kann. Biologie führt in der deutschen Diskussion oft zu einem Abwehrreflex. Das wird jedoch weder der Realität noch diesem Buch gerecht, denn es polarisiert gerade nicht, sondern ist sehr differenziert recherchiert.

Das Verdienst der Autorin ist, dass sie das bei sehr vielen Frauen vorhandene Phänomen der Unterschiede in der beruflichen Motivation wissenschaftlich untersucht und in allgemein verständlicher Sprache benennt. Dabei ist es zentral zu sehen: Frauen sind in ihren Interessen keine homogene Gruppe. In dem Wissen um Biologie wird oft übersehen, dass es eine sehr breite Auffächerung darin gibt, wie sich diese Phänomene zeigen. Pinker unterteilt in Bezug auf ihre berufliche Motivation Frauen in drei große Gruppen. Die Zahlen, mit denen sie diese Unterteilung belegt, stammen aus den USA. Doch auch nach neueren Untersuchungen aus Deutschland ist die Gruppe zwei gerade unter jungen Frauen die stärkste:

1. die Frauen, die den Erfolg im Beruf an erster Stelle setzten und daher in ihren Lebensentwürfen und Motivationslagen von denen der Männer kaum zu unterscheiden sind. Ca.20%.

2. die Frauen die sich nicht auf ein Ziel focusieren, sondern ihren Lebenserfolg in der Umsetzung ihrer beruflichen Kompetenzen in gleichwertiger Weise zu ihren Wünschen nach Partner und Kindern sehen, also mindestens zwei Ziele ständig in Balance zu halten suchen. Ca.60%.

3. die Frauen, die sich vor allem über ihren Erfolg in der Familienarbeit definieren und deren berufliche Tätigkeit nachgeordnet und dem ersten Ziel untergeordnet ist. Ca. 20%

Pinker benennt, sie begründet und bewertet nicht. Sie gibt Informationen, was womit zusammenhängt, und damit auch indirekt Möglichkeiten der Selbststeuerung. Die Autorin ist Psychologin und Therapeutin und kennt daher aus ihrer Praxis das, was sich auf der biologischen Grundlage an Veränderungsmöglichkeiten erschließt – doch eben erst, wenn die in der physischen Grundlage der Motivation und der Emotion begründeten Antriebe erkannt und deren Steuerung erarbeitet wird.

Das Buch ist vordergründig kein Ratgeber. Die Tipps ergeben sich eher daraus, dass Sie sich einarbeiten, sich besser in Ihrer Motivation verstehen. Ein Beispiel: nur die Gruppe eins liebt den Wettkampf und Konkurrenz als Leistungsanreiz. Die Folge ist, dass die Gruppe zwei, die beruflich ebenso ambitioniert ist und zu der ebenso viele Karrierefrauen gehören, sich immer wieder eigene Wege suchen muss, die Freude an der Arbeit zu erhalten und sich gegen ein für sie anstrengendes Arbeitsklima zu wehren und vor allem dagegen, für weniger leistungsstark gehalten zu werden.

Am Ende des Buches sind viele Beispiele aus der Praxis nochmals zusammengefasst, die Mut machen. Sollten Sie sich der Gruppe zwei zuordnen, dann finden Sie Bestärkung und Anregungen, Ihre hohe berufliche Motivation auf „Ihre“ Weise, auf eine femininere Weise zum Erfolg zu führen.

Deutsche Verlags-Anstalt 2008
ISBN 978-3-421-04361-0

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 21. Februar 2009

Das Thema ist aktuell, denn noch immer verdienen Frauen durchschnittlich 23% weniger als Männer. Damit Sie nicht dazu gehören lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Die Autorin ist Journalistin und ihr Interesse ist es, das Wissen über das Thema gut lesbar zusammenzustellen. Der erste Teil behandelt Gehältermythen, wie „Leistung zahlt sich – ohne sie zu zeigen – aus“, oder „Akademiker verdienen mehr“. Der zweite Teil behandelt Gehälterfallen, die gerade für Frauen gefährlich sind: Frauen wählen häufig schlechter bezahlte Berufe – soziale Studiengänge statt des Ingenieur- oder Technikstudiums. Die Elternzeit als Gefahrenquelle und wie Sie damit umgehen können, bildet einen weiteren wichtigen Schwerpunkt. Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem konkreten Vorgehen bei Gehaltsverhandlungen und stellt einige wichtige Informationen zusammen. Sollten Sie schon länger im Beruf sein, könnten Sie profundere Kenntnisse brauchen. Daher empfehle ich Ihnen an dieser Stelle ein weiteres Buch, das bereits 2001 im Campus Verlag erschienen ist, und seither immer wieder aktualisiert neu erschient: Püttjer und Schnierda: Souverän im Vorstellungsgespräch. Campus Verlag 2009 ISBN 978-3-593-38677-5

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 7. Oktober 2008

Der erfahrene Managementberater van den Muyzenberg hat Führung und vor allem die Entwicklung einer Führungspersönlichkeit zu seinem Thema gemacht. Wie gelingt es, die der Führung innewohnende Verantwortung zu tragen, die ständigen Dilemmata, die in sich widersprüchlichen Anforderungen und die sich ständig verändernden Herausforderungen der globalisierten Wirtschaft zu meistern? Diese Fragen brachten ihn in Kontakt mit dem Dalai Lama, dem spirituellen, religiösen und auch politischen Oberhaupt der Tibeter, des tibetischen Buddhismus. Das vorliegende Buch ist das Ergebnis einer zwanzigjährigen Diskussion der beiden über wirtschaftliche und spirituelle Verantwortung.

Der Charakter des Dialogs ist im Lesen immer nachvollziehbar und durch unterschiedliche Schrifttypen kenntlich gemacht. Obwohl das den Lesefluss immer wieder ein wenig schwergängig macht, lohnt sich die Mühe. Vor allem wenn Sie Führung nicht nur als selbstbezogene Machtausübung verstehen, sondern Ihnen die Verantwortung für die Konsequenzen Ihrer Handlungen bewusst ist und am Herzen liegt, werden Sie belohnt. Das Buch zeigt auf, wie sehr Ihre Kompetenz dadurch gewinnt, dass Sie über die Stärkung der Fähigkeit, in schwierigen Situationen innere Zentrierung zu bewahren, qualitativ höherwertige Entscheidungen treffen können.

Zunächst werden die Grundzüge der buddhistischen Sicht der Selbstführung ausführlich beschrieben. „Rechte Anschauung und rechtes Handeln“ sind die zentralen Begriffe. Gemeint ist damit die richtige Ansicht, die sich aus drei Ergebnissen zusammensetzt: 1. Nichts ist von Dauer, das Leben ist ein Prozess der ständigen Wandlung und Veränderung. 2. Nichts existiert nur für sich allein, das Thema der gegenseitigen Abhängigkeiten und 3. Alles hat eine Ursache. Dieses prozesshafte Denken schult eine Fähigkeit, die für den Umgang mit Komplexität in der Führung sehr zentral ist: es gibt kein festes Ziel und keine Patentrezepte, stattdessen geht es darum, ein sich bewegendes und sich ständig veränderndes Ziel im Auge zu behalten und dennoch in der aktuellen Situation immer wieder klare Handlungen vorzunehmen, Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen.

Das Spannende ist dabei, dass sich diese Erkenntnisse mit den neueren Forschungen über die Wirkungsweise des Hirns decken. D.h. es geht auch um das Wissen, wie Sie als Führungskraft Ihr Hirn in einen optimierten Arbeitsmodus bringen können. Die Umsetzung dieses Wissens und konkrete Übungen dazu, werden ebenfalls dargelegt.

Der zweite Teil des Buches befasst sich mit der Thematik der Unternehmensführung. Achtsamkeit ist dabei das Thema und die zentrale Aufgabe. Achtsamkeit ist gemeint als die Fähigkeit, die Realität so zu sehen, wie sie ist – konkret: Optionen in ihren Wechselwirkungen von kurz- und langfristigen Konsequenzen sehen zu können, d.h. Komplexität wahrnehmen zu können und darüber hinaus handlungsfähig zu sein.

Der dritte Teil „Führen in einer vernetzten Welt“ befasst sich mit geopolitischen Themen wie Unternehmertum und Armut, und ist ein begründetes Plädoyer für eine verantwortlich freie Marktwirtschaft. Das „Verantwortliche“, worauf der Dalai Lama viel Wert legt, ist dabei die Anwendung der buddhistischen Prinzipien: gut für sich zu sorgen, jedoch auch für die Mitmenschen. (In dieser Allgemeinheit trifft sich dies übrigens mit der christlichen Tradition). Konkreter als im Christlichen kennt der Buddhismus einen Weg des individuellen Handelns, der eben als „rechte Anschauung und rechtes Handeln“ beschrieben ist. In der Sprache der beruflichen Welt ausgedrückt geht es um eine Steigerung der Selbstwirksamkeit durch Klarheit im Blick auf die eigene Person und die äußere Realität.

Campus Verlag 2008
ISBN 978-3-593-38687-4

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 26. Juli 2008

In diesem Buch finden Sie schnell einsetzbare Werkzeuge für die erste Hilfe bei Konflikten, wie der Titel bereits aussagt. Darüber hinaus bietet Ihnen das Buch der beiden erfahrenen Trainer aber weit mehr: kurz, mittel und langfristig einsetzbares Wissen und Fertigkeiten sind anschaulich und anwenderfreundlich zusammen gestellt. Mittelfristig lernen Sie mit Hilfe einer klaren Struktur, wie Sie Konflikte analysieren und bewältigen können. Über die Themen Vorbereitung für den Konfliktfall, Wie führen Sie ein Konfliktgespräch? und Tools für das „Wie genau“ werden Sie schließlich mit den Werkzeugen der Meister in Kontakt gebracht. Deren Erarbeitung ist mit längerfristigem Üben verbunden, z.B. in den Bereichen Resilenz, emotionale Intelligenz, Beziehungskunst, innere Konflikte und Selbstwert. Das Was und das Wie wird Ihnen vermittelt, und Sie erhalten durch die Lektüre ein klares Bild von Ihrem Erkenntnisstand und Ihrem Entwicklungsbedarf. Das Thema Gefühle im Konflikt war im Beruf lange ein Tabu. So ist es umso erfreulicher, dass die Autoren das Klären der Beziehung als so hochrangig ansehen, das Thema des Umgangs mit Gefühlen im Konflikt ansprechen und hilfreiche Informationen und lohnendes Handwerkszeug benennen. orell füssli 2008 ISBN 978-3280-05301-0

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 18. März 2008

Was macht ein China-Buch unter diesen Buchempfehlungen? Nun, für die eigene Karriere benötigen Sie viel Energie, und um diese zu regenerieren sind Entspannung, Ruhe, Muse und etwas zum Auftanken wichtig. Dieses Buch könnte so eine Quelle sein.

China 365 Tage ist ein Mehrjahres-Kalender mit Bildern, die Sie mit China, seinen Menschen, seiner Kultur und Landschaft vertraut machen, mit Aphorismen, die zum Nachdenken einladen, und jeweils einigen Linien Platz für eigene Gedanken. Vor allem die sehr schönen Fotos versetzen in ferne Landschaften und bringen Sie in Kontakt mit einer anderen Kultur. Ein Buch zum Hinlegen, um immer wieder darin zu blättern, sich anregen oder entspannen und träumen zu lassen. Ein Buch, das wie eine Reise in die chinesischen Welten ist. Ein Geschenk an andere und vor allem an Sie selbst!

Fackelträger-Verlag 2008
ISBN 978-3-7716-4363-8

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 7. Februar 2008

„Zeitmanagement für kreative Chaoten“ ist der Untertitel dieses Ratgebers der gelernten Journalistin und Trainerin Cordula Nussbaum. Sein Thema ist, wie Sie Komplexität flexibel und dennoch zielführend bewältigen können. Insofern trifft dieser Ratgeber die Realität von vielen Frauen, die mehrere Verantwortungsfelder im Beruflichen und Privaten bewältigen. Das Buch macht Sie mit dem know how des Zeitmanagements vertraut und gibt über die eher logisch linear ausgerichteten Tipps des klassischen Zeitmanagements hinaus Hinweise, wie Sie kreative und flexible Strukturen entwickeln können. Die Autorin erklärt auch, dass es unterschiedliche Ansätze gibt, sich Strukturen für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten zu schaffen, und dass diese mit den unterschiedlichen Nutzungsvorlieben unserer Hirnhälften zusammenhängen: eher logisch linear oder eher bildhaft vernetzt; eher sachbezogen oder eher person- und emotionsbezogen. Ein kleiner Test im Buch ermöglicht die Selbsteinordnung. Sehr schön sind konkrete Hinweise, wie die Zusammenarbeit zwischen den „logischen Ordnern“ und den „kreativen Chaoten“ durch gegenseitiges Verständigen und Mitteilen der eigenen Stärken und Vorlieben besser gelingen kann. Das Buch ist darüber hinaus leicht zu lesen, und die Beispiele sind anwendungsnah und praxistauglich. Campus Verlag 2008 ISBN 978-3-593-38408-5

{ 0 comments }

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blogvon Barbara Hofmann-Huber am 4. Februar 2008

Sollten Sie im Marketing arbeiten, so ist dieses Buch eine unverzichtbare Quelle von Informationen. Doch ebenso, wenn Motivation, Kommunikation und Führen zu Ihren zentralen Aufgabenfeldern gehören. Denn Brain View schildert, wie Menschen sich zu ihrer Umwelt in Beziehung setzten, was Menschen zu Handlungen motiviert und wie sich das in Vorlieben und Kaufentscheidungen ausdrückt.

Die Stärke des Buches liegt darin, dass es komplexe Sachverhalte sehr anschaulich aufschlüsselt. Es ist sowohl gut strukturiert, als auch mit Bildern und Produktbeispielen konkret umsetzbar gemacht. Der Autor ist Diplom-Psychologe und als Unternehmensberater tätig. Er vermittelt in diesem Buch zentrale Erkenntnisse der Hirnforschung, die Aufschluss darüber geben, wie emotionale Beweggründe in Menschen aktiviert werden können. In diesem Buch liegt der konkrete Schwerpunkt auf dem Feld der Werbung. Doch liegen dieselben Wirkungsmechanismen in unserem Gehirn auch jeglicher Interaktion zu Grunde. Sie können deshalb das Wissen um die Funktionsweisen des Gehirns für die Mitarbeitermotivation ebenso nutzten wie für ein besseres Verständnis von sich selbst und ihren Mitmenschen.

Auf dem Hintergrund der Aktivierung unterschiedlicher Hirnregionen differenziert Hans-Georg Häusel sieben unterschiedliche Typen entsprechend ihrer Emotionsschwerpunkte. Darüber hinaus gibt er auch Einblick in unterschiedliche Motivationssysteme bei Frauen und Männern.

Dies ist ein Buch, das für die praktische Anwendung geschrieben ist, was sich auch in dem umfangreichen Bildmaterial und den Beispielen aus der Praxis zeigt. Zugleich ist es auf einem sehr hohen Erkenntnisniveau angesiedelt, was sich in Infoboxen im Anhang und einer umfangreichen Literaturliste zeigt, die Ihnen ermöglichen zu vertiefen, was Sie besonders interessiert.

Haufe Verlag Verlag 2008
ISBN 978-3-448-08746-8

{ 0 comments }