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Buchrezension: Renate Schmidt, “S.O.S. Familie – Ohne Kinder sehen wir alt aus”

Selbst Mutter dreier, mittlerweile erwachsener Kinder, und immer erwerbstätig, schreibt Renate Schmidt in “S.O.S. Familie” sachkundig und verständnisvoll von den vielfältigen Themen, die die Entscheidung für oder auch gegen Kinder begleiten. Obwohl es scheinbar ein privates und individuelles Thema ist, ob sich ein Paar, eine Frau für ein Kind entscheidet, so weiß doch die SPD-Politikerin, wie sehr strukturelle Maßnahmen, aber auch gesellschaftliche Werte Unterstützung sein oder Hindernisse aufbauen können. Als Politikerin hat sie sich ein profundes Wissen erarbeitet, das in Zahlen belegt, welche Frau Schmidt als Themen beschreibt. Zugleich gibt sie Einblicke in ihre eigene Biographie, so dass ihre Haltung nicht theoretisierend wirkt, sondern nachvollziehbar.

Eine zentrale These: Nur wenn Männer die Verantwortung für die Erziehungsaufgaben und die Familienarbeit hälftig übernehmen, werden neue Modelle in der Wirtschaft dafür geschaffen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass die Wertschätzung der Arbeit mit Menschen und die Planung und Organisation dieser regenerativen Leistungen, die gleiche Bewertung erfährt wie die Arbeiten im produktiven Bereich.

Rowohlt 2002
ISBN 3-87134-444-3

Barbara Hofmann-Huber schreibt im Coachingbüro-Blog über das Buch „S.O.S. Familie“Barbara Hofmann-Huber, Diplom-Psychologin, Partnerin im Coachingbüro, Trainerin und Coach von weiblichen Führungskräften

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